Schadet generative KI dem Lernen oder unterstützt sie es? Es kommt auf die Aufgabe, den Lernstand und das an, was in der Prüfung tatsächlich gezeigt werden soll. Die AI Assessment Scale macht daraus ein praktikables Werkzeug für modernes Prüfungsdesign.
Lies weiterKI-Wasserzeichen: Was Anthropics neues Verfahren beweist und was nicht
Seit August 2026 versehen neue Claude-Modelle ihre Texte mit einem unsichtbaren Wasserzeichen. Für Hochschulen klingt das zunächst nach einem verlässlichen Weg, KI-Texte zu erkennen. Doch ein Wasserzeichen beantwortet nicht die Frage, wer eine Arbeit tatsächlich verfasst hat. Anthropic selbst beschreibt diese Grenze klar.
Lies weiter3/3 Prozessdokumentation in der Praxis: Wie die vertraute Hausarbeit zur neuen Prüfungsform wird
Bayern verlangt Dokumentation, sagt aber nicht, worin sie besteht. TEQSA beschreibt, was Prozessbelege sind, kann es aber nicht verbindlich machen. Gemeinsam ist: Jemand muss die Dokumentation praktisch machbar machen. Wie das aussieht und warum sich für Studierende dabei fast nichts ändert.
Lies weiter2/3 TEQSA und Bayern zur Prüfungsreform KI: Zwei Regulierer, zwei Wege, eine Schlussfolgerung
Innerhalb weniger Wochen im Sommer 2026 kamen zwei Behörden auf zwei Kontinenten zur selben Schlussfolgerung — auf völlig verschiedenen Wegen. Australiens TEQSA argumentiert aus der Fachdiskussion heraus, Bayern regelt per Gesetz. Beide landen bei der Dokumentation des Weges zum Text.
Lies weiter1/3 KI erlauben, Nutzung dokumentieren: Was Bayerns Gesetzentwurf für Prüfungen bedeutet
Am 23. Juni 2026 hat der bayerische Ministerrat einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Grundregel für KI in Prüfungen umkehrt: erlauben statt verbieten, dafür eine Dokumentationspflicht. Was genau im Entwurf steht, warum die Richtung fachlich trägt und welche Fragen offenbleiben.
Lies weiterLesen, Schreiben, Denken, Wissen, Ethos: Was im KI-Zeitalter auf dem Spiel steht, zeigt ein findiges 3D-Modell
Dr. Monika Oertner hat die akademischen Basiskompetenzen als drehbaren Deltaeder ins Netz gestellt, der übersichtlich darstellt was KI-Gebrauch dort anrichtet. Warum uns dieses Modell überzeugt und wie unser Beleg-Prinzip die Räume schützt, in denen diese Kompetenzen trainiert werden.
Lies weiterÜbersetzungsplagiat: Der Täuschungstrick, den klassische Plagiatssoftware nicht sieht
Eine Quelle übersetzen, und jede Zeichenkette ändert sich — die klassische Plagiatsprüfung findet nichts. Peer-reviewte Forschung bestätigt das. Warum die Bedeutung die Täuschung trotzdem verrät und wie semantische Erkennung sie nutzt.
Lies weiterFünf Fragen statt Fünfzig – Mündliche Verteidigung von schriftlichen Arbeiten smart skalieren
Prozessevidenz ist stark – die Datenlage ist oft genug in der Praxis (noch) nicht gegeben und dann die Beweiskraft für KI-Missbrauch dünn. Die mündliche Prüfung war immer die Lösung. Warum setzen wir sie nicht überall ein: Sie skaliert nicht. Wir ändern das.
Lies weiterPara-Plagiat per KI – haben Schreibaufgaben da noch eine Zukunft? Fatalismus aus Konstanz, Rettung aus Köln
Eine Schreibberaterin zeigte 2025: Ein einziger ChatGPT-Durchgang genügt, und Turnitin erkennt ein Plagiat nicht mehr. Wir haben ihre Beispiele mit Mentafys S³ geprüft und die semantische Spur führt uns zur Quelle zurück. Rettet das den Aufsatz?
Lies weiterWenn selbst Studierende um den Wert ihres Abschlusses trauern, kann KI-Detektion und Plagiatsoftware nicht die (ganze) Antwort sein
Ein US-Gerichtsurteil und der Abgesang eines Stanford-Absolventen: Die abgabebasierte Integritätskontrolle ist am Ende. Was an ihre Stelle tritt.
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