Detektoren stuften den Bestseller von Thélyson Orélien zu 92 bis 100 Prozent als KI-Text ein. Vier Wochen später gaben nicht die Scores den Ausschlag, sondern die Arbeitsdateien. Acht Fakten aus dem Fall und was sie für Prüfungen, Abschlussarbeiten und Verlage bedeuten.
Lies weiterDatenschutz und akademische Integrität: Welche Prüfwerkzeuge unter welchen Bedingungen rechtmäßig sind
Jede Maßnahme zur Sicherung akademischer Integrität verarbeitet personenbezogene Daten. Welche Rechtsgrundlage trägt, wie tief Plagiatsprüfung, KI-Detektion, Proctoring und Prozessdokumentation eingreifen und was die KI-Verordnung ab Dezember 2027 ergänzt: eine Übersicht für Hochschulen.
Lies weiterWas, wenn KI-Detektoren tatsächlich funktionieren?
Die KI-Erkennung hat auf einer Achse deutlich zugelegt: Sie beschuldigt kaum noch die Falschen. Auf der Achse, die Prüfungsentscheidungen trägt, nämlich dem Erkennen absichtlich verschleierter Texte, hat sich weit weniger getan. Und selbst ein perfekter Detektor würde die falsche Frage beantworten.
Lies weiterDie AI Assessment Scale hat ihre Meinung angepasst und wurde dadurch stärker
Schadet generative KI dem Lernen oder unterstützt sie es? Es kommt auf die Aufgabe, den Lernstand und das an, was in der Prüfung tatsächlich gezeigt werden soll. Die AI Assessment Scale macht daraus ein praktikables Werkzeug für modernes Prüfungsdesign.
Lies weiterKI-Wasserzeichen: Was Anthropics neues Verfahren beweist und was nicht
Seit August 2026 versehen neue Claude-Modelle ihre Texte mit einem unsichtbaren Wasserzeichen. Für Hochschulen klingt das zunächst nach einem verlässlichen Weg, KI-Texte zu erkennen. Doch ein Wasserzeichen beantwortet nicht die Frage, wer eine Arbeit tatsächlich verfasst hat. Anthropic selbst beschreibt diese Grenze klar.
Lies weiter3/3 Prozessdokumentation in der Praxis: Wie die vertraute Hausarbeit zur neuen Prüfungsform wird
Bayern verlangt Dokumentation, sagt aber nicht, worin sie besteht. TEQSA beschreibt, was Prozessbelege sind, kann es aber nicht verbindlich machen. Gemeinsam ist: Jemand muss die Dokumentation praktisch machbar machen. Wie das aussieht und warum sich für Studierende dabei fast nichts ändert.
Lies weiter2/3 TEQSA und Bayern zur Prüfungsreform KI: Zwei Regulierer, zwei Wege, eine Schlussfolgerung
Innerhalb weniger Wochen im Sommer 2026 kamen zwei Behörden auf zwei Kontinenten zur selben Schlussfolgerung — auf völlig verschiedenen Wegen. Australiens TEQSA argumentiert aus der Fachdiskussion heraus, Bayern regelt per Gesetz. Beide landen bei der Dokumentation des Weges zum Text.
Lies weiter1/3 KI erlauben, Nutzung dokumentieren: Was Bayerns Gesetzentwurf für Prüfungen bedeutet
Am 23. Juni 2026 hat der bayerische Ministerrat einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Grundregel für KI in Prüfungen umkehrt: erlauben statt verbieten, dafür eine Dokumentationspflicht. Was genau im Entwurf steht, warum die Richtung fachlich trägt und welche Fragen offenbleiben.
Lies weiterLesen, Schreiben, Denken, Wissen, Ethos: Was im KI-Zeitalter auf dem Spiel steht, zeigt ein findiges 3D-Modell
Dr. Monika Oertner hat die akademischen Basiskompetenzen als drehbaren Deltaeder ins Netz gestellt, der übersichtlich darstellt was KI-Gebrauch dort anrichtet. Warum uns dieses Modell überzeugt und wie unser Beleg-Prinzip die Räume schützt, in denen diese Kompetenzen trainiert werden.
Lies weiterÜbersetzungsplagiat: Der Täuschungstrick, den klassische Plagiatssoftware nicht sieht
Eine Quelle übersetzen, und jede Zeichenkette ändert sich — die klassische Plagiatsprüfung findet nichts. Peer-reviewte Forschung bestätigt das. Warum die Bedeutung die Täuschung trotzdem verrät und wie semantische Erkennung sie nutzt.
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