Erfahrungsbericht

3.000 wissenschaftliche Arbeiten im Jahr — geprüft mit weniger Rauschen statt mehr Markierungen

Studi-Lektor lektoriert tausende Abschlussarbeiten, Dissertationen und Manuskripte quer durch alle Fachdisziplinen. Warum das Team seine Plagiatsprüfung auf Mentafy umgestellt hat — und was sich im Tagesgeschäft verändert hat.

Kai Stapelfeldt Geschäftsführer · studi-lektor.de
130
Lektorinnen & Lektoren
~3.000
geprüfte Texte pro Jahr
5
getestete Plagiatsscanner
Alle
Fachdisziplinen
Die Herausforderung

Eine Prüfung, die verlässlich sein muss — und diskret

Mit derzeit 130 Lektorinnen und Lektoren prüft Studi-Lektor pro Jahr rund 3.000 wissenschaftliche Texte: Abschlussarbeiten, Hausarbeiten, Dissertationen und Manuskripte quer durch alle Fachdisziplinen. Das sind Texte, an denen viel hängt und die streng vertraulich sind.

Eine Plagiatsprüfung muss deshalb zwei Dinge zugleich leisten: eine belastbare technische Prüfung und einen sauberen Umgang mit den Dokumenten. In den letzten Jahren hat das Team fünf der aus seiner Sicht besten Plagiatsscanner getestet.

Warum Mentafy

Verlässlichkeit im Tagesgeschäft, nicht die längste Funktionsliste

Ausschlaggebend für den Wechsel war nicht der Umfang der Funktionsliste, sondern was im täglichen Betrieb trägt: nachvollziehbare Berichte, konsistente Ergebnisse und ein Ansprechpartner, der antwortet, wenn eine Rückfrage kommt.

Bei diesem Volumen ist Konsistenz keine Nebensache: Eine medizinische Dissertation und eine BWL-Bachelorarbeit müssen beide sinnvoll geprüft werden, ohne dass das Team die Bewertungsmaßstäbe jedes Mal im Kopf neu justiert.

Der Unterschied zeigt sich auf den zweiten Blick

Erster Eindruck

Mentafy arbeitet konsequent daran, falsch positive Treffer zu reduzieren. Dadurch wirkt der Scan zunächst weniger ergiebig, weil oft „weniger" gefunden wird.

Nach ein paar Wochen

Man muss deutlich weniger manuell nachbesern und die Funde, deren Weiterverfolgung sich wirklich lohnt, bleiben erhalten.

„Für ein Team, das hunderte Berichte manuell durchgeht, ist das der Unterschied zwischen einem hilfreichen Werkzeug und einem Zeitfresser.“ Kai Stapelfeldt, Studi-Lektor
Semantische Quellensuche

Findet die Quelle, auch wenn sich die Worte geändert haben

Die semantische Quellensuche findet Stellen, die inhaltlich aus einer veröffentlichten Quelle stammen — auch wenn im Text nichts mehr wörtlich übereinstimmt. Ebenso werden übersetzte Passagen und umformulierte Absätze erfasst.

Das sind genau die Fälle, die ein rein wortbasierter Scanner technologiebedingt nicht erreicht — und genau die, auf die es im Lektorat ankommt: Jemand hat eine Quelle verarbeitet und schlicht vergessen, sie zu belegen.

Die Bewertung bleibt beim Menschen

Ein Befund ist ein Hinweis, kein Urteil

Wichtig ist Studi-Lektor, dass das System nicht mehr behauptet, als es weiß. Mentafy ersetzt den fachlichen Blick nicht, sondern bereitet ihn vor. Die Lektorinnen und Lektoren entscheiden; das Werkzeug zeigt, wo sie hinschauen sollten. Genau dabei fühlt sich das Team optimal unterstützt.

Datenschutz

Die Dokumente gehören den Kundinnen und Kunden — Punkt

Die Dokumente der Kundinnen und Kunden gehören ihnen, nicht dem Lektorat und nicht einem Anbieter. Mentafy ist eine kleine deutsche Firma mit Servern in Deutschland, auf denen Dokumente in einer von Studi-Lektor gewählten Frist zuverlässig gelöscht werden.

Sie werden nicht in fremde Vergleichsdatenbanken eingespeist oder für KI-Trainings genutzt. In einer Zeit, in der alle KI-Anbieter in großem Stil nach Trainingsdaten suchen, ist das ein entscheidender Punkt.

Für Studierende

Flüchtigkeitsfehler abfangen, bevor sie zum Problem werden

Meistens bewahrt die Prüfung Studierende vor Flüchtigkeitsfehlern — eine Quelle verarbeitet und schlicht vergessen zu belegen, mit den Ergebnissen rasch behoben. Entsteht der Eindruck, dass Quellen bewusst nicht genannt werden, um die Eigenleistung anders darzustellen, spricht Studi-Lektor das offen an.

So handhabt es das Team seit Jahrzehnten: Es ist gut darin geworden, Studierende zu unterstützen und zu motivieren, damit sie Zeit und Nachdenken investieren, um gute Arbeiten mit eigenen Gedanken zu produzieren.

„Bei mehreren tausend Arbeiten im Jahr zählt nicht, wer am meisten findet, sondern wer am wenigsten Rauschen produziert. Mentafy liefert weniger falsch positive Treffer und findet trotzdem, was wirklich zählt — inklusive übersetzter und umformulierter Passagen, die andere Scanner technologiebedingt nicht sehen.“ Kai Stapelfeldt · Geschäftsführer · Studi-Lektor