KI in unbeaufsichtigten Prüfungen erlauben und ihre Nutzung dokumentieren: Bayern will das gesetzlich vorgeben,1 die Frage stellt sich an jeder Hochschule
Entstehung dokumentieren. Eigenleistung belegen.
Am fertigen Text lässt sich KI-Nutzung kaum rechtssicher nachweisen. Mentafy dokumentiert deshalb, wie eine Arbeit entsteht, und führt alle Signale in einem Urheberschafts-Bericht zusammen: was Studierende selbst geleistet haben und wo KI oder andere Hilfe im Spiel war.
Damit gute Noten weiter für eigene Arbeit vergeben werden und nicht für den besseren KI-Zugang.
Plagiatssoftware und S³
findet auch umformulierte Stellen
Referenzcheck
findet Halluzinationen im Literaturverzeichnis
KI-Klassifikation
als Hinweis, nie als Urteil
Schreibprozessanalyse
zeigt, wie der Text entstand
Worauf Sie sich verlassen können
Vollständig und startklar
Plagiat, Paraphrase, Übersetzung, erfundene Quellen, KI-Hinweise sowie Schreib- und Rechercheprozess: ein System, ein Bericht. Startklar ohne IT-Großprojekt.
Zukunftssicher
KI-Detektoren sind nicht die Antwort auf die KI-Ära: eine Black Box, deren Fehlalarme ehrliche Studierende treffen. Mentafy integriert Signale und dokumentiert, wie ein Text entsteht, woher er stammt und ob seine Quellen existieren.
DSGVO-konform
Dokumentation statt Überwachung: kein Keylogging, keine Kamera, kein Proctoring. DSGVO-konform mit Datensparsamkeit, Transparenz, Löschrecht und Verfahrensverzeichnis. Serverstandort Deutschland.
Eigene Arbeit muss sich lohnen. Ehrlichkeit darf kein Nachteil sein.
KI gehört zum Studienalltag: 81 Prozent der befragten Studierenden nutzen sie mindestens wöchentlich, 46 Prozent täglich.2 Das Problem ist nicht die Nutzung, sondern die unausgewiesene. Wer KI verdeckt einsetzt, bekommt sogar oft die bessere Note, und das trifft genau die, die ehrlich arbeiten.
der Studierenden stützen sich im Studium stärker auf KI als auf klassische Quellen. 12 % übernehmen KI-Text sogar unverändert in ihre Prüfungsleistungen, 2024 waren es 3 %.
HEPI und Kortext, 20263der KI-geschriebenen Prüfungsabgaben blieben im Blindversuch einer britischen Universität unentdeckt und wurden im Schnitt eine halbe Notenstufe besser bewertet. Eingereicht wurden unbearbeitete KI-Ausgaben, also die am leichtesten erkennbare Form.
University of Reading, PLOS ONE 20244lässt sich unzulässige KI-Nutzung in unbeaufsichtigten Prüfungen im Regelfall nachweisen. Das stellt die Begründung des bayerischen Gesetzentwurfs fest, und die Beweislage ist in jedem Bundesland dieselbe.
Gesetzentwurf BayHIG, Begründung1Und KI-Detektoren? Liefern Wahrscheinlichkeiten, keine Belege.
Kein Beleg
Eine Zahl sagt, wie maschinell ein Text wirkt, nicht, wer was geleistet hat. Jeder Fehlalarm trifft ehrliche Menschen.
Keine Regelkenntnis
Ob eine KI-Nutzung erlaubt war und korrekt dokumentiert wurde, kann ein Detektor nicht beurteilen.
Kein Ende
Jedes neue Modell zwingt Detektoren zum Nachziehen, Umschreib-Tools arbeiten gezielt dagegen.
Ein Viertel der Studierenden gibt Text ab, der aus KI-Entwurf und eigener Überarbeitung besteht.3 Für diese Mischform gibt es keinen Schwellenwert, der ehrliche von unehrlicher Arbeit trennt. Mentafy nutzt KI-Klassifikation deshalb nur als einen Hinweis unter mehreren.
Diesen Film haben wir schon einmal gesehen
Beim Plagiat kam zuerst die Technik, dann das Werkzeug, und gehandelt wurde erst nach einem Skandal. Bei KI wiederholt sich das Muster, mit einem entscheidenden Unterschied.
Damals: Plagiate
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Die Technik1998
Google geht an den Start
Fremde Texte sind in Sekunden auffindbar. Kopieren wird trivial.
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Das Werkzeug2009
PlagScan startet
Die Technik ist da, bezahlbar und funktionsfähig. Verbreitung: gering.
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Der Anlass2011
Die Plagiatsaffäre
Ein Ministerrücktritt, dann eine Serie weiterer Fälle. Erst die Öffentlichkeit bringt Bewegung.
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Der Standard2018
Prüfung ist Standard
Jahre nach dem Skandal gehört die Plagiatsprüfung zum Hochschulalltag.
Heute: KI
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Die Technik2022
ChatGPT
Der fertige Text verliert seine Beweiskraft. Ein Umschreib-Durchgang genügt, und der wortgleiche Abgleich versagt.
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Das Werkzeug2023
Mentafy Schreibprozessanalyse
Dasselbe Gründerteam, dieselbe Lage wie 2009: Technik erprobt, Verbreitung am Anfang.
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Der Anlass2026
Bayern legt einen Gesetzentwurf vor
KI in unbeaufsichtigten Prüfungen erlauben, Nutzung dokumentieren. Hochschulen bundesweit stehen da, wo sie 2011 standen.
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Der StandardJetzt
Diesmal ohne Skandal
Der Anlass liegt als Gesetzentwurf vor, nicht als Skandal. Niemand muss warten, bis das eigene Land nachzieht: Wer jetzt beginnt, prägt den neuen Standard mit.
Mentafy Check prüft den Text.
Trail belegt seine Entstehung.
Zwei Produkte in einem System, mit einem gemeinsamen Bericht. Sie starten mit dem, was Ihre Prüfungsordnung heute zulässt.
| Sofort einsetzbar Mentafy Check Prüft das fertige Dokument. Drop-in-Replacement für Ihre bisherige KI- bzw. Plagiatsprüfung. | Zukunftssicher Mentafy Trail Dokumentiert die Entstehung. Für den Nachweis der Eigenleistung, auf den die Regulierung zuläuft. | |
|---|---|---|
| Leitfrage | Wurden die genutzten Quellen korrekt zitiert? | Wie ist der Text entstanden? |
| Was Sie liefern | Das fertige Dokument, etwa PDF, DOCX oder TXT. Gearbeitet werden kann also in MS Word, Google Docs oder einem beliebigen anderen Textprogramm. | Zusätzlich Zwischenstände der Arbeit:
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| Prüfungsordnung | Keine Änderung nötig. Sie prüfen wie bisher mit einer klassischen Plagiatssoftware, nur gründlicher. | Eine Ergänzung zur Dokumentation des Entstehungsprozesses, die vor Beginn der Arbeit gilt. Bayern sieht solche Vorgaben im Gesetzentwurf vor,1 Hochschulen anderer Länder können sie in ihrer Satzung ebenso verankern. Einen Formulierungsvorschlag stellen wir gern bereit. |
| Einführung / Implementation | Konto anlegen, Datei hochladen. Auch als Ersatz einer bestehenden Lösung, ohne IT-Projekt. Gerne auch als Integration in ein LMS. | Ohne IT-Aufwand, wenn Studierende Zwischenstände hochladen; eine Cloud-Anbindung ist möglich für detailliertere Daten, aber keine Voraussetzung. Geschrieben wird in den gewohnten Programmen. |
| Dokumentationsdichte | Entfällt: geprüft wird das fertige Dokument. | Legen Sie selbst fest: maschinell-minütlich oder manuell: Schon ein Stand pro Woche über ein Semester zeigt, wie eine Arbeit gewachsen ist. Studierende können freiwillig weitere Stände hochladen und stärken damit ihren Nachweis. |
| Analysen | Plagiatsabgleich, S³ Semantische Spuren-Suche für Paraphrasen und Übersetzungen, Referenzcheck, KI-Klassifikation u.a. optimiert für deutsche Texte. | Alles aus Mentafy Check, dazu Recherche-Rekorder und Schreibprozessanalyse. Studierende können Echtzeit-Feedback zu Zitationen erhalten. |
Mentafy Trail enthält alle Analysen aus Mentafy Check. Sie starten mit Check und schalten Trail dazu, sobald Ihre Prüfungsordnung so weit ist, ohne Systemwechsel.
Warum die Entstehung dokumentieren? Weil die Regulierung dorthin läuft. Bayern will Hochschulen per Gesetz verpflichten, Umfang und Art einer Dokumentation der KI-Nutzung festzulegen; anderswo können Hochschulen das schon heute in ihren Prüfungsordnungen tun.1 Australiens Hochschulregulierer TEQSA benennt dieselbe Richtung und führt Prozessspuren wie zeitgestempelte Änderungen und Rechercheverhalten als Lernbeleg auf, ausdrücklich als unterstützenden Hinweis und nicht als Beweis.5
Offen gesagt: Mentafy Trail ist neu, entwickelt mit mehreren tausend Studierenden und validiert an über 10.000 Dokumenten, im Regelbetrieb an Hochschulen aber noch am Anfang. Wir suchen Hochschulen, die diesen Schritt mit uns gehen.
So sieht ein Schreibverlauf bei dichter Dokumentation aus
Der Bericht behauptet nicht „kopiert“. Er zeigt, wann Text hinzukam. Ein wertvoller Beleg zur Bewertung der Eigenleistung.
Der Urheberschafts-Bericht: Belege statt Bauchgefühl
Alle Signale aus Check und Trail in einem Bericht. Er schlüsselt den Text nach Herkunft auf, zeigt die Belege dahinter und sagt offen, was er nicht einordnen kann.
Das Beleg-Prinzip: dasselbe KI-Signal, zwei Befunde
Kein Befund entsteht aus einem einzelnen Signal. Der Bericht führt die Signale aus Check und Trail zusammen, wägt sie gegeneinander ab und ordnet jede Passage danach ein.
Fall A
Plagiatsabgleich und S³keine übereinstimmenden oder ähnlichen Texte gefunden
KI-KlassifikationSprachmuster maschinell
Schreibprozess41 Dokumentstände über sechs Wochen, laufend kleine Überarbeitungen
Fall B
Plagiatsabgleich und S³keine übereinstimmenden oder ähnlichen Texte gefunden
KI-KlassifikationSprachmuster maschinell
Schreibprozessfast der ganze Text zwischen zwei Speicherständen, keine Vorstufen, keine Bearbeitung im Nachgang
Reicht die Datenlage nicht, steht im Bericht „ungeklärt“. Das ist eine Kategorie, keine Vermutung. Ob eine Nutzung zulässig war, entscheiden Ihre Prüfungsordnung und die Prüfenden, nicht die Software.
Drei Berichtsstufen, so tief wie nötig
Niemand liest sechzig Berichte im Detail. Deshalb beginnt jeder Bericht mit einem einzigen Wert und öffnet sich erst, wenn Sie es wollen.
Stufe 1
Die Ampel
Ein Wert. Grün heißt kein Anlass, Gelb genauer hinsehen, Rot unbedingt ansehen. Mehr sagt er nicht.
Für die erste Sichtung
Stufe 2
Der Einseiter
Anteile für Plagiate, KI-Plagiate und Zitate, die Zahl fehlerhafter Referenzen und die Arbeitsverteilung: über Wochen entstanden oder an zwei Tagen.
Für die Bewertung
Stufe 3
Der Volltext
Der Text mit allen Prozessdaten, die Quellen im Volltext samt Link, die Ergebnisse der KI-Klassifikation und jede fehlerhafte Referenz.
Für den Streitfall
Die Ampel bewertet keine Person und keine Arbeit. Sie sagt, wo Hinsehen lohnt.
Ihre Position im Streitfall
Die Beweislast für eine Täuschung trägt die Hochschule. Möglich ist ein Anscheinsbeweis: ein Schluss aus typischen Indizien, den der Prüfling mit einer plausiblen anderen Erklärung entkräften kann.
| Nur KI-Detektor | Mit Urheberschafts-Bericht | |
|---|---|---|
| Was vorliegt | Eine Wahrscheinlichkeit | Herkunft je Passage, mit potentiellen Quellen und Zeitpunkten |
| Wenn KI erlaubt ist | Wenig aussagekräftig, kann kaum differenzieren | Zeigt die Textentstehung mit Überarbeitungen, also ob am Text wirklich gearbeitet wurde |
| Für den Anscheinsbeweis | Ein einzelnes, leicht angreifbares Indiz | Mehrere unabhängige Indizien, die sich gegenseitig stützen |
| Für ehrliche Studierende | Kaum Möglichkeit, sich zu entlasten | Die eigene Arbeit ist belegbar |
| Entscheidung | Ein Score wird leicht zum Urteil | Bleibt bei den Prüfenden mit fundierten Daten |
So sehen es Gerichte: Das VG Kassel wertete oberflächlich wirkende Passagen nur als Indiz, das erst zusammen mit weiteren Hinweisen den Anschein einer Täuschung begründet, etwa einer Befragung, in der ein Prüfling seine Arbeit nicht erklären konnte, oder Fußnoten mit Gerichtsentscheidungen, die es nicht gibt.6 Genau solche unabhängigen Hinweise bündelt der Urheberschafts-Bericht.
Was wir nicht versprechen: einen rechtssicheren Beweis für KI-Nutzung. Den liefert kein Anbieter. Wir liefern eine nachvollziehbare Grundlage für Ihre Entscheidung, vor allem aber den Arbeitsnachweis der Studierenden.
30 Minuten, praktischer Einsatz, Ihr Urteil.
Mentafy im Vergleich mit anderen Anbietern
Alle vier prüfen Texte. Der Unterschied liegt darin, welche Belege sie liefern und wo sie arbeiten.
| Kriterium | Mentafy | Turnitin | Pangram | PlagAware |
|---|---|---|---|---|
| Wortgleicher Plagiatsabgleich | Webquellen | |||
| Umformulierungen und Übersetzungen einer Quelle zuordnen | S³, sprachübergreifend | Übersetzungen ins Englische, Zusatzoption | Paraphrasen ja, Übersetzungen laut FAQ nein | |
| KI-Erkennung | als Hinweis, nie allein entscheidend | Schwerpunkt | ||
| Schreib- und Rechercheprozess dokumentieren | in den gewohnten Programmen der Studierenden | Schreibprozess nur im eigenen Editor (Clarity, Zusatzmodul) | ||
| Anbietersitz | Deutschland | USA | USA | Deutschland |
verfügbar eingeschränkt oder Zusatzoption laut öffentlichen Produktinformationen nicht angeboten
Stand: September 2026, auf Basis öffentlich zugänglicher Produktinformationen.7 Hinweise auf Änderungen nehmen wir gern auf.
Sehen Sie Mentafy in der Praxis
30 Minuten mit einem Gründer: wie der Urheberschafts-Bericht aussieht, was er trägt, wo er aufhört und wie Sie eine Dokumentation der KI-Nutzung in Ihrer Prüfungsordnung verankern.
- Kostenloser TestWir prüfen anonymisierte Arbeiten Ihres Fachbereichs und zeigen Ihnen, was S³ und der Referenzcheck darin finden.
- DirektMarkus Goldbach, m.goldbach@mentafy.com, +49 221 56070319
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Quellen und Stand
- Bayerische Staatsregierung: Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes, Kabinettsbeschluss vom 23.06.2026, Art. 84 Abs. 3 Satz 1 Nr. 9 mit Begründung. Stand September 2026: Regierungsentwurf, vom Landtag noch nicht beschlossen.
- CHE Centrum für Hochschulentwicklung: Künstliche Intelligenz im Studium, die Sicht von Studierenden im Wintersemester 2025/26, veröffentlicht am 22.07.2026; 28.584 Studierende an 202 Hochschulen, befragt in den wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Fächern.
- Stephenson, R. und Armstrong, C. (2026): Student Generative AI Survey 2026, HEPI Report 199, März 2026; 1.054 Bachelorstudierende in Großbritannien, befragt im Dezember 2025.
- Scarfe, P. u. a. (2024): A real-world test of artificial intelligence infiltration of a university examinations system. PLOS ONE 19(6), e0305354.
- TEQSA, Tertiary Education Quality and Standards Agency (2026): Assuring quality learning in a gen AI-integrated future, 24.06.2026. Die Behörde nennt Prozessspuren wie zeitgestempelte Änderungen und Rechercheverhalten als Lernbeleg und bezeichnet sie ausdrücklich als unterstützenden Hinweis, nicht als Beweis.
- VG Kassel, Urteile vom 25.02.2026, Az. 7 K 2134/24.KS und 7 K 2515/25.KS, nicht rechtskräftig.
- Produktinformationen der Anbieter, abgerufen im September 2026: Turnitin (Translated Matching, Clarity), Pangram (Plagiatsprüfung), PlagAware (FAQ, KI-Detektor).
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